Franz Lenze

Franz Lenze Der Nativist Galal-e Al-e Ahmad und die Verwestlichung Irans im 20. Jahrhundert

Der Nativist Galal-e Al-e Ahmad und die Verwestlichung Irans im 20. Jahrhundert

Islamkundliche Untersuchungen Band 284

Klaus Schwarz Verlag
Sprache: Deutsch
1. Auflage ()
Paperback, 199 Seiten
ISBN 9783879973545
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Eine Analyse der ethno­gra­phi­schen Mono­gra­phien Awrazan, Tat-neshinha-ye boluk-e Zahra und Jazire-ye Chark, dorr-e yatim-e chalig unter beson­derer Berück­sich­ti­gung seiner Programm­schrift Garb­za­degi - Wie kaum ein Schrift­s­teller der zeit­ge­nös­si­schen persi­schen Lite­ratur hat Jalal-e Al-e Ahmad den anderen Blick auf die gesell­schaft­liche Situa­tion des irani­schen Volkes in der Ära des Pahlawi-Regimes (1925-1979) geworfen. Oft in einem Atemzug mit Alawi, Jamal­zadeh und Hedayat genannt, ist Al-e Ahmad als Fackel­träger der modernen Lite­ratur bezeichnet worden, der sich mit den poli­ti­schen Verlet­zungen und Verir­rungen in seiner Heimat ausein­an­der­setzt. Er schweigt nicht, als Iran sich aufmacht, den Verhei­ßungen des Westens blind zu folgen, als der noch weithin feuda­lis­ti­sche Agrar­staat Iran in einen Indu­s­trie­staat nach euro­päi­schem und US-ameri­ka­ni­schem Vorbild verwan­delt werden soll. Der unge­s­tüme und rück­sichts­lose Fort­schritts­willen, den Al-e Ahmad für eine obses­sive Idee der irani­schen Herr­scher hält, weckt in ihm Skepsis, Wider­spruch und Kritik und macht ihn zu einer der wich­tigsten litera­ri­schen und ideo­lo­gi­schen Stimme der intel­lek­tu­ellen Oppo­si­tion in Iran.