Ursi Schweizer

Ursi Schweizer Muslime in Europa

Muslime in Europa

Staatsbürgerschaft und Islam in einer liberalen und säkularen Demokratie

Islamkundliche Untersuchungen Band 281

Klaus Schwarz Verlag
Sprache: Deutsch
1. Auflage ()
Paperback, 100 Seiten
ISBN 9783879973460
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Eine Analyse von vier Konzepten musli­mi­scher Gelehrter
In der euro­päi­schen Öffent­lich­keit wird oft das Bild eines into­le­r­anten und funda­men­ta­lis­ti­schen Islam gezeichnet, der weder Loya­lität gegen­über, noch Parti­zi­pa­tion in einem demo­k­ra­ti­schen und säku­laren System erlaube. Umfragen in Großbri­tan­nien oder Beispiele von Muslimen in der Schweiz, die für poli­ti­sche Ämter kandi­dieren, zeigen dagegen ein anderes Bild. Die große Mehr­heit der Muslime sieht in diesen Ländern zwischen ihrem Glauben und ihrer Natio­na­lität keinen Wider­spruch. Von dieser Situa­tion ausge­hend, bear­beitet die vorlie­gende Arbeit zuerst die Ausgangs­frage, aufgrund welcher Prin­zi­pien ein Muslim seine Pflichten als Staats­bürger eines nicht­mus­li­mi­schen, säku­laren und demo­k­ra­ti­schen Staates mit seinen reli­giösen Pflichten vereinen kann. Und widmet sich in einem nächsten Schritt der Frage, inwie­fern diese musli­mi­schen Prin­zi­pien bezüg­lich Verein­bar­keit reli­giöser und staats­bür­ger­li­cher Pflichten mit einem liberal-demo­k­ra­ti­schen Konsens kompa­tibel sind. Die Analyse stützt sich auf Schriften und Stel­lung­nahmen von Tariq Ramadan, Soheib Bencheikh, Dalil Bouba­keur, Scheich Yusuf al-Qardawi sowie des Euro­pean Council for Fatwa and Rese­arch (ECFR).